Sierra Nevada
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Die Sierra Navada in den andalusischen Provinzen Granada und Almeria umfasst ein Gebiet von über 2000 Quadratkilometern und ist das höchste Gebirge Spaniens. Ein Teil seiner herrlichen und artenreichen Natur wurde 1986 von der UNESCO zum Biosphärenreservat und 1999 von der spanischen Regierung zum Nationalpark erklärt. Die vielen Mikroklimata haben eine der üppigsten botanischen Vegetationen Europas entstehen lassen, die auf 52 endemische Pflanzenarten verweisen kann, mehr als sonst wo auf dem gesamten europäischen Kontinent und Russland.
Beim Ritt von Dorf zu Dorf durch die Sierra Nevada bietet sich Ihnen eine ständig wechselnde Landschaft, in der kein Tal, kein Gipfel und keine Schlucht der anderen gleicht. Genau wie die Flora, die sich je nach Höhe ständig verändert. An einem einzigen Tag kann man durch mediterrane Oliven- und Mandelhaine zu Kastanien- und Eichenwäldern aufsteigen und von dort durch Nadelwälder weiter hinauf zu von der Schneeschmelze bewässerten Sommerweiden.

Unsere Touren
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Auf der Grundlage ihrer über dreißigjährigen Kenntnis dieser Region hat Dallas eine Auswahl an Ausritten mit einer erstaunlichen Vielfalt an Geländeformationen, Ausblicken und Vegetation zusammengestellt. Sie führen über alte Maultier- und Viehhändlerpfade aus Zeiten der maurischen Besatzung und früher.
Viele dieser Wege werden schon seit über tausend Jahren genutzt, ebenso wie die Terrassen und die sie durchquerenden Bewässerungskanäle. Durch Teile des Gebirges verlaufen aber auch unbefestigte Wege neueren Datums, die – wie bei den Frühlings- und Herbsttouren einige Flussbetten – Gelegenheit zum Traben und Galoppieren bieten.
An vielen Stellen sind die Pfade in den Fels gehauen, deshalb ist es an manchen Steilstücken notwendig, abzusteigen und die Pferde zu führen. Auch durch die engen Dorfstraßen müssen sie geführt werden.
Auf diesen Tourenist es möglich, den Alltagsstress vollkommen zu vergessen und auf einem ganztägigen Ritt höchstens einmal einem Schäfer oder Bauern zu begegnen. Hier gibt es weder Zäune noch Asphaltstraßen, und dieses wunderbare Gefühl von Freiheit und Weite findet man in Europa heute nur noch selten.
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